Zahnimplantate

Was sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind kleine Schrauben aus körperverträglichem Titan oder Zirkondioxid, die operativ in den Kieferknochen eingesetzt werden. Dort verwachsen sie aufgrund einer speziell bearbeiteten Oberfläche fest mit dem umgebenden Knochengewebe.

Implantate fungieren als Ersatz für die Zahnwurzeln fehlender natürlicher Zähne und dienen der Verankerung oder Stabilisierung von festsitzendem oder bedingt abnehmbarem Zahnersatz.

Die wesentlichen Einsatzbereiche von Implantaten sind die Versorgung einzelner und größerer Lücken mit Implantat-getragenen Kronen oder Brücken sowie die Insertion im zahnlosen Kiefer zur Befestigung von Prothesen oder zur Verbesserung des Prothesenhaltes.

Eine Altersgrenze gibt es für das Einsetzten von Implantaten nicht – vorausgesetzt, der Allgemeinzustand des Implantat-Empfängers ist gut.

Ist nicht genug Kieferknochen zur Aufnahme der Implantate vorhanden, gibt es die Möglichkeit der Knochenaugmentation, d.h. des Knochenaufbaus mit einem Knochenersatz- oder mit körpereigenem Material.

In der Regel werden die chirurgischen Eingriffe zum Einsetzen der Implantate oder zum Knochenaufbau ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt. Größere Eingriffe können unter Aufsicht eines Anästhesisten unter Narkose vorgenommen werden.

Wie erfolgreich sind Zahnimplantate?

Klinische Studien der letzten drei Jahrzehnte belegen eine sehr hohe Erfolgsrate von Implantat-getragenen Einzelkronen und Brücken.

Statistiken zufolge sind nach einer erfolgreichen Einheilung nach 10 Jahren über 90 Prozent der Ober- und Unterkieferimplantate noch funktionstüchtig und tragen den Zahnersatz.

Bei normaler Gesundheit, korrekter Mundhygiene und Vermeidung von Überbelastung ist die Haltbarkeit eines Implantates uneingeschränkt und die Langlebigkeit des Implantat-getragenen Zahnersatzes kann gegenüber dem alternativen Zahnersatz deutlich überlegen sein.