Beginn und Dauer der Behandlung

Dauer und Ablauf einer Behandlung sind individuell vom Ausmaß der Fehlstellungen, d.h. vom Befund, von der Mitarbeit sowie den ästhetischen Ansprüchen des Patienten abhängig. Durchschnittlich erstreckt sich eine kieferorthopädische Behandlungstherapie auf 2 bis 3 Jahre mit anschließender Retentionszeit, in der das Ergebnis auf seine Stabilität hin beobachtet wird. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, die Frontzähne mit einem sog. Retentionsdraht von hinten zu stabilisieren.

Der Beginn einer Behandlung ist grundsätzlich vom Fortschritt des Zahnwechsels abhängig.

Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Vorausgesetzt die Zähne und der Zahnhalteapparat sind gesund, ist eine kieferorthopädische Behandlung in jedem Alter möglich.

Die Indikation für eine kieferorthopädische Therapie ist bei einem Erwachsenen die gleiche wie bei einem Kind: Ziel ist die harmonische Ausformung der Zahnbögen und das Erreichen bzw. Erhalten eines gesunden Kauorgans, mit dem Kauen, Schlucken, Sprechen und die Zahnpflege problemlos möglich sind.

Behandlungskosten

Bis zum 18. Lebensjahr wird grundsätzlich ein Großteil der Behandlungskosten bei einer medizinisch notwendigen Indikation von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Korrekturen aus kosmetischen Gründen oder bei Patienten, die älter als 18 Jahre sind, müssen privat gezahlt werden. Eine Ausnahme bilden Abweichungen, bei denen eine kombiniert kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung notwendig ist.